Wasserhärte

Kalk im Wasser

Wasser ist nicht überall gleich weich. Die chemische Zusammensetzung H2O ist nur die Grundlage. Es enthält aber auch Mineralien und die bestimmen den Härtegrad.

Kalkhaltiges Wasser ist etwas ganz Natürliches. Die Wasserhärte ist nichts anderes als ein Sammelbegriff für die beiden lebenswichtigen Mineralien Kalzium und Magnesium. Enthält das Trinkwasser - wie in Gilching - viel davon, spricht man von hartem Wasser. Enthält es wenig, dann haben wir es mit weichem Wasser zu tun.

Vom Regen zum Grundwasser

Wasser ist ein sehr gutes Lösungsmittel. Es löst zum Beispiel die anregenden Aromastoffe in Kaffee und Tee. Diese Lösungskraft des Wassers zeigt sich auch, wenn das Wasser durch kalkhaltige Böden versickert. Das Regenwasser nimmt bei seinem Weg durch den Boden - wo es sich am Ende als Grundwasser sammelt - zahlreiche natürliche Mineralstoffe aus den verschiedenen Untergrundschichten auf, auch Kalzium und Magnesium. Weil die Bodenschichten in den Trinkwasser-Gewinnungsgebieten verschieden sind, unterscheiden sich auch die Härtegrade des Wassers. Hartes Wasser tritt in Gebieten mit Basalt, Sandstein oder Granit auf.

Das Trinkwasser in Gilching ist dem Härtebereich „Hart” zuzuordnen.
Kalk im Wasser ist gesund!